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Sonntag, 29. April 2012

Rezension - Mörderisches Wiedersehen: Ein Leah & Louis Krimi

Allgemeine Daten zum Roman

Titel/Autor: Mörderisches Wiedersehen: Ein Leah & Lousi Krimi - Olivia Meltz
Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
Verlag: hansanord Verlag; Auflage: 1 (1. März 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940873314
ISBN-13: 978-3940873316
Genre: Krimi & Thriller




Inhaltsangabe

Leah und Louis, die inzwischen gemeinsam in Heidelberg eine Detektei aufgemacht haben, ermitteln wieder in einem neuen Fall. Karin Rütter, die kein Vertrauen zur Polizei hat, beauftragt Leah und Louis mit der Suche nach ihrem Ehemann Maik, der plötzlich spurlos verschwunden ist. Maik Rütter ist selbstständiger Baumeister. Hat einer seiner Kunden etwas mit dem Verschwinden des Familienvaters zu tun? Oder hängt alles mit einer alten Geschichte, die vor 25 Jahren passiert ist, zusammen? Die Ermittlungen führen Leah und Louis von Heidelberg nach Wien. Während ihr Freund und ehemaliger Kollege Jens Schröder im Heidelberger Polizeikommissariat in einem Mord- und einem Selbstmordfall - die beide eng mit dem Verschwinden von Maik Rütter zusammenzuhängen scheinen - ermittelt, und sich täglich aufs Neue mit seinem neuen Partner abquält, muss nicht nur Leah in einer Wiener Stadtvilla um ihr Leben fürchten. Eine Verfolgung auf Leben und Tod führt die beiden Ermittler auf die Spur der Vergangenheit.



Rezension

Detektivgeschichten haben mich schon immer fasziniert, da Detektive meist ganz allein durch ihr Können auf die Lösung eines Falls kommen müssen und nicht die ausgereiften Hilfsmöglichkeiten der Polizei nutzen können. Auch heute mag ich Krimis mit Detektiven als Ermittlern immer noch deutlich lieber, als wenn es rein Polizisten sind, die dem Fall nachgehen. Mit Leah und Louis ist den Autoren dieses Romans, denn es handelt sich bei Olivia Meltz um eine Autorenduo, auf jeden Fall ein sehr tolles und sympathisches Detektivteam gelungen, da sie zum einen sehr gut harmonieren und zum anderen aber auch sehr unterschiedlich sind.

Der Fall, in dem die beiden in diesem Roman ermitteln, holt die beiden aus dem typischen Alltagstrott eines Detektivs, nämlich untreue Ehepartner in flagranti zu erwischen und der Untreue zu überführen. Ein erfolgreicher Architekt ist spurlos verschwunden und seine Frau ist davon überzeugt, dass dieses Verschwinden nicht freiwilliger Natur ist. Ein chloroformgetränktes Tuch in ihrem Flur legt diesen Schluss auch sehr nah und da sie der Polizei nicht wirklich traut, betraut sie Leah und Louis mit dem Fall.

Auch wenn man ab einem gewissen Punkt der Handlung schon sehr leicht ahnen kann, worum es in dem Fall wirklich geht und was der Hintergrund der Tat ist, tut das der Geschichte keinen so großen Abbruch. Das ist darin begründet, dass aufgrund der charakterlichen Eigenschaften der Protagonisten Leah und Louis die Geschichte einen sehr eigene Charakter entwickelt und besonders einfach von den Gesprächen und Erlebnissen der beiden geprägt wird und durch welche die Spannung irgendwie trotzdem man vieles schon innerlich weiß, am Laufen gehalten wird. Von daher macht es trotz mancher kleiner Schwächen einfach Spaß der Geschichte zu folgen, da die Atmosphäre eine ganz besondere ist. Das Problem an dem Fall und seiner leichten Lösbarkeit liegt darin, dass der Kriminalfall in ähnlicher Form schon des öfteren Verwendung gefunden hat und man daher sehr leicht durchschauen konnte worauf es hinauslaufen könnte und dass dann nicht einmal die Überraschung kommt, dass es doch ganz anders war. Jedoch wurde er an sich sehr schön verpackt, was bisher nicht bei jeder Variante vorgekommen ist, die ich in diesem Fallverlauf kennengelernt habe. In manchen Situationen ist es leider auch so, dass doch manche Begebenheiten sehr zufällig wirken und das schon manchmal zu zufällig, als das man sie noch glauben könnte, was jedoch nur in geringem Maß stört.

 Und auch wenn der Fall leicht zu lösen war, freu ich mich schon auf den nächsten Fall von Leah und Louis, da mir die beiden mit ihren kleinen Macken und Sticheleien untereinander einfach sympathisch geworden sind, in der Hoffnung, dass dann auch der Fall ein wenig anspruchsvoller sein wird.



Fazit

 

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