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Freitag, 22. Juni 2012

Rezension ~ Tote Fische beißen nicht

Allgemeine Daten zum Roman

Ttitel/Autor: Tote Fische beißen nicht - Auerbach & Keller
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: List Taschenbuch
Ersterscheinung: 8. Juni 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548610897
ISBN-13: 978-3548610894
Genre: Krimi & Thriller


Über die Autoren

Frau Auerbach lebt und arbeitet als freie Autorin im Rheingau. Sie schreibt Krimis, Kurzgeschichten und Drehbücher. Sie liebt einsame Inseln aller Längen- und Breitengrade, auf denen und über die sie schreibt. Ihre lebenslange Passion gilt Shakespeare und einem guten Glas Single Malt Whisky.
Frau Keller ist seit 2005 freie Schriftstellerin, nachdem sie u.a. als Köchin gearbeitet, Veranstaltungen organisiert, internationale Pressearbeit gemacht und Schauspieler betreut hat ? natürlich nacheinander. Nach vielen Jahren im Ruhrgebiet ist sie zu ihren familiären Wurzeln zurückgekehrt und lebt jetzt an der Nordseeküste.


Inhaltsangabe/Klappentext

Pippa Bolle wähnt sich im Glück: Sie soll in Südfrankreich die Renovierung eines Sommerhausesüberwachen. In einem Anglerparadies bei Toulouse bezieht Pippa eine Ferienwohnung,die Pascal, Koch der Hôtellerie au Vent Fou, ihr unentgeltlich zur Verfügung stellt – nichtohne Hintergedanken. Als dann auch noch der Berliner Anglerclub »Kiemenkerle e.V.« zumgroßen Wettangeln anreist, ist es mit der Ruhe vorbei : Denn plötzlich hängt kein Fisch amHaken, sondern eine Leiche. Und schon befindet sich Pippa, Detektiv in wider Willen, in einemneuen Fall. 

 

Rezension

Ein weiterer Roman mit Pippa Bolle und es geht ebenso turbulent und verrückt zu, wie eh und je. Denn wenn Pippa irgendwo ein Haus hüten soll, sind weder irgendwelche eher etwas verrückten Menschen, als auch etwaige Tote wirklich fern und Pippa schafft es immer wieder in die Rolle der Detektivin zu fallen, die versucht den Mord aufzuklären. Aber wie sollte es ihr auch anders gehen mit ihrer Neugier, die sind in nicht immer ungefährliche Situationen treibt.

Nachdem Pippa erst in der Schrebergartenkolonie auf Schreberwerder ihrem ersten Fall beiwohnte und dann in Hideaway inmitten einer Theatertruppe ihren zweiten Fall lösen durfte, sind es diesmal die Kiemenkerle in Frankreich, bei denen etwas ganz anders läuft als geplant und Pippa ist wieder voll mit dabei. Und von allen Truppen mit denen Pippa es bisher zu tun bekommen hat, sind die Kiemenkerle die verrücktesten. Allein dadurch ist der Roman schon wieder herrlich amüsant und es macht einfach extrem Spaß ihn zu lesen, weil er dabei nicht ins lächerliche oder affige abdriftet.

Natürlich wird es auch wieder spannend, denn diesmal gibt es nicht nur einen Toten, sondern Pippa wird sogar schon mit einem Ermittlungsauftrag zum Haussitting nach Frankreich geschickt. Und ich muss ehrlich sagen, was die Spannung anbelangt haben Frau Auerbach und Frau Keller auf jeden Fall für diesen Romantypus alles richtig gemacht, denn es ist durchgehend sehr spannend und gleichzeitig harmonisieren Spannung und Humor richtig gut.

Besonders gefallen haben mir hier ehrlich auch die vielen Leute, die Pippa in Frankreich und unter den Berliner Kiemenkerlen kennenlernt, denn von denen ist jeder etwas Besonderes und irgendwie vollkommen einzigartig. Auf jeden Fall machen de Charaktere viel in dem Buch aus und bestimmen die Atmosphäre. Zumal einen da auch noch ein paar Überraschungen erwarten, denn es kommt manch besonderer Charakter zu Besuch.

Bisher ist dieser bei den Romanen mit Pippa eindeutig einer meiner Favoriten, da die Charaktere noch genialer sind als in den anderen Teilen und auch der Krimianteil wieder noch ein wenig höher ist, als im Vorgängerband.

Von daher eine klare Leseempfehlung für alle, die gern mal einen leichten, amüsanten Krimi lesen wollen, der auch nicht zu abgedreht ist.


Fazit

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