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Dienstag, 10. Juli 2012

Rezension ~ Die Staubfee

Allgemeine Daten zum Roman

Titel: Die Staubfee
Autor: Nicole Rensmann
Taschenbuch: 101 Seiten
Verlag: Verlag Eifelkrone Musik & Buch
Ersterscheinung: 1. Oktober 2004
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 393764007X
ISBN-13: 978-3937640075
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 6 - 8 Jahre
Genre: Kinder-/Jugendbuch


Über den Autor

Nicole Rensmann wurde 1970 in Remscheid geboren, dort lebt sie nach wie vor mit ihrem Mann und den beiden Kindern. Seit 2000 arbeitet sie als freie Schriftstellerin. Im Jahr 2002 stieg sie in das Team des Print-Magazins phantastisch! ein, für das sie – unter der Redaktion von Klaus Bollhöfener – Interviews mit international und national bekannten Autoren führt. 


Inhaltsangabe/Klappentext

In der Lampenfassung lag, eingebettet von Tausenden Staubkörnchen, etwas in der Form eines zeigefingergroßen Weizenkorns. Oben befand sich ein runder Kopf mit Augen und einer Nase, die wie schwarze Löcher wirkten. Einen Mund besaß es jedoch nicht. Vom Kopf standen steil graue Haare ab. Auf dem Rücken saß ein Flügel. Das riesengroße Staubkorn verfügte weder über Arme noch Beine. Als die quirligen Zwillinge Lisa und Ben ihrer Mutter beim Hausputz über die Schulter schauen, entdecken sie ein sonderbares Wesen. Dies ist der Beginn eines aufregenden und faszinierenden Abenteuers, das die ganze Familie in Atem hält und immer wieder zum Staunen bringt.

Komm mit in die Welt der Staubfee!

Sie ist überall – auch bei uns


Rezension

Staub ist allgemein hin eher eine lästige Sache, zumindest für Erwachsene, denn die stehen meistens in einem harten Kampf mit diesem. Kinder sehen es mit so was meist noch gar nicht so eng und bemerken den Staub eigentlich nicht mal wirklich, außer das ihre Eltern beim Beseitigen von diesem ihr Spielen eventuell stören.

Mit etwas Phantasie jedoch hat sich Nicole Rensmann die Staubfee ausgedacht, die hingegen der allgemeinen Meinung zu Staub ein nettes und sympathisches und nicht einmal ganz unnützes kleines Wesen ist.

Allein schon durch die tollen Bilder von der Staubfee, die einfach nur niedlich aussieht, wirkt das Buch sehr stimmig. Dazu kommt, dass die große Schrift, die wenigen Seiten und die noch recht einfach gehaltene Sprache, die Nicole Rensmann in diesem Buch verwendet, dieses Kinderbuch zu einem sehr schönen und stimmigen Werk für fortgeschrittene Leseanfänger macht.

Ob man die Themen Staub und Dreck, aus denen die Staubfee ja schon namentlich besteht, als positiven Inhalt für ein Kinderbuch werten möchte oder es einfach nur grausam und nicht sonderlich schön findet,, dass Kinder dadurch in ihrer Meinung zum Staub in die falsche Richtung beeinflusst werden könnten, bleibt jedoch wohl jedem Elternteil selbst überlassen. Ich für mich muss jedoch sagen, dass ich nicht den Eindruck habe, dass das Buch Kinder dazu animiert in jedem bisschen Staub etwas anderes als Schmutz zu sehen und anfangen will damit zu spielen, da es auch in dem Roman Abstufungen beim Staub gibt und dieser nicht gänzlich als positiv, wie die Staubfee, dargestellt wird.

Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass dieses phantasievolle Werk Kinder irgendwie negativ beeinflusst, da es unter anderem auch eine sehr schöne positive Aussage hat, da die Familie wieder näher zusammenwächst und es eine sehr friedvolle Atmosphäre entstehen lässt, die besonders auf der Staubfee und ihrer Wirkung auf das Familienleben beruht.

Ich fand das Buch auf jeden Fall sehr niedlich gemacht, sowohl von der Geschichte, als auch den Zeichnungen her. Es ist einfach eine schöne und phantasievolle Geschichte für Grundschüler, die jedoch auch Älteren Spaß machen kann. 


Fazit

 

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