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Dienstag, 18. Dezember 2012

Rezension ~ A Short Stay in Hell

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: A Short Stay in Hell
Autor: Steven L. Peck
Taschenbuch: 108 Seiten
Verlag: Strange Violin Editions
Ersterscheinung: 20. März 2012
Sprache: Englisch
ISBN-10: 098374842X
ISBN-13: 978-0983748427
Genre: Gegenwartsliteratur




Inhaltsangabe/Klappentext

An ordinary family man, geologist, and Mormon, Soren Johansson has always believed he’ll be reunited with his loved ones after death in an eternal hereafter. Then, he dies. Soren wakes to find himself cast by a God he has never heard of into a Hell whose dimensions he can barely grasp: a vast library he can only escape from by finding the book that contains the story of his life.

In this haunting existential novella, author, philosopher, and ecologist Steven L. Peck explores a subversive vision of eternity, taking the reader on a journey through the afterlife of a world where everything everyone believed in turns out to be wrong.



Rezension/Meinung

Dieses Buch war einfach nur verrückt. Insbesondere dann, wenn man den Titel mit dem Inhalt vergleicht, denn dass einzige was vielleicht an diesem Aufenthalt in der Hölle kurz ist, ist der den der Leser dort verbringt, da das Buch mit ca. 100 Seiten nicht gerade besonders dick ist.

Ansonsten wird einem aber eine sehr poetische Betrachtung der Hölle in diesem Buch nähergebracht, bei der die Hölle ein sehr interessantes Aussehen hat, denn sie entspricht einer riesengroßen, nicht zu bemessenden Bibliothek und um aus der Hölle in den Himmel zu kommen, muss jeder das Buch seiner Lebensgeschichte finde. Das Problem hierbei und wohl die Strafe für alle, in dieser Bibliothek existiert jedes mögliche Buch. Von einem Buch, dass nur As enthält über alles was sonst noch so möglich ist. Es ist auf jeden Fall extrem interessant dargestellt, wie die Menschen, die in die Hölle kommen, mit ihrem Leben dort umgehen, sich langsam sogar Strukturen, wie auf der Erde herausbilden, da sie anders dieser Monotonie des Buchsuchens nicht entgehen können.

Und irgendwie schafft es das Buch, auf wenigen Seiten und mit dieser skurrilen Darstellung der Hölle trotzdem irgendwie, einem deutliche Probleme der Menschen, vor allen Dingen untereinander näher zu bringen. Es ist einfach interessant gemacht, zu sehen, wie sich aus dem Nichts manche Strukturen entwickeln oder wie die Menschen auch mit manchen Problemen umgehen. Vor allen Dingen aber auch mit dieser Tortur, die ganze Zeit und der Aufenthalt für den Protagonisten ist nie im Leben kurz mit mehreren Hundert Jahren, in einer solchen Monotonie zu verbringen, denn eigentlich ist jeder Tag dort gleich.

Es ist zwar zum einen vollkommen verrückt dieses Buch zu verfolgen, zum anderen aber auch irgendwie interessant und was es eindeutig erreicht, man denkt darüber nach, einfach weil alles so skurril wirkt. Ein interessantes Buch, das aber ganz bestimmt nicht jedem gefallen wird, da es einfach von seiner Aussage her sehr poetisch ist, aber in seiner Erzählweise einfach nur vollkommen gaga wirkt.


Fazit

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