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Mittwoch, 9. Januar 2013

Rezension ~ Die Insel der besonderen Kinder

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Autor: Ransom Riggs
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: PAN 
Ersterscheinung: 2. November 2011
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426283689
ISBN-13: 978-3426283684
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 16 Jahre
Originaltitel: Miss Peregrine's Home for Peculiar Children
Genre: Fantasy/Jugendbuch

 

Über den Autor

© Shawn Bishop
Der US-amerikanische Schriftsteller und Filmproduzent Ransom Riggs kommt in Maryland zur Welt und wächst in einem Fischerort im südlichen Florida auf. Da die Region für junge Menschen nicht viel zu bieten hat, beginnt er bereits in jungen Jahren, in Musikbands zu spielen. Darüber hinus dreht er gemeinsam mit seinen Freunden erste Filme. Nach seinem Highschool-Abschlus studiert Ransom Riggs in Ohio und Los Angeles Literatur sowie Filmproduktion. Heute ist er als Werbefilmer für Firmen wie Absolut Vodka und Nissan tätig und wirkt darüber hinaus als Drehbuchautor, Journalist und Fotograf. Mit "Die Insel der besonderen Kinder" erscheint 2011 sein Roman-Debüt.


Inhaltsangabe/Klappentext

Die Insel. 
Die Kinder. 
Das Grauen. 

Bist Du bereit für dieses Abenteuer? Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt …



Rezension/Meinung

Bei diesem Roman war ich zunächst ehrlich überrascht, hatte ich doch ein eher sehr fantasylastiges Buch erwartet, durch Inhaltsangabe und Cover, bekam dann aber etwas, wo dieser Aspekt zunächst erst gar nicht so wirklich stark ausgeprägt wirkte mit diesem Roman in die Hände.

Erst nach und nach kam dieser Fantasyaspekt des Romans, in meinen Augen erst recht langsam, sichtbar raus, aber dann auch richtig und ab diesem Punkt hat mir das Buch auch wirklich Spaß gemacht. Allein die Idee hinter den besonderen Kindern und ihrem Aufenthaltsort fand ich richtig klasse. Auch die ganzen Beschreibungen zu vielen der wundersamen Dinge sind dem Autor einfach sehr gelungen und waren einfach schön zu lesen.

Wobei ich da auch die Unterstützung durch die Fotos im Roman, die ja sogar alle echt sind, was ich ehrlich kaum glauben konnte, sehr passend fand, auch wenn sie leider manchmal vom Seitenaufbau her nicht sonderlich gut passten. Denn wenn Worttrennungen, Seitenwechsel und Bilder zusammentrafen, war es mit dem Lesen ab und an etwas komplizierter, da man doch aus dem Lesefluss geriet. Ebenso bei Bildern, die kamen, bevor der dazugehörige Sinnzusammenhang geklärt war.

Jedoch hat mich auch überrascht, wie ernst das ganze Buch gewirkt hat und noch unterstützt durch die ganze Aufmachung, hatte es doch ein wenig etwas Düsteres an sich. Die Atmosphäre fand ich auch einfach nur toll und auch die Kinder fand ich echt gelungen, waren sie doch häufig eine Mischung aus sehr kindlich und doch auch weise, einfach durch ihre Besonderheit, zu der ich hier nichts weiter sagen mag, auch wenn ich die Idee einfach nur klasse finde, aber ich würde viel zu viel vom Roman damit verraten.

Insgesamt fand ich die Charaktere und auch die Komposition untereinander sehr stimmig, da sie einfach klasse harmonisierten. Vor allen Dingen auch Jakob, denn die unterschiedliche Emotionen, die ihn befallen, lassen ihn sehr menschlich und real wirken, was einfach toll war.

Allein die Handlung war ein wenig schleichend und langsam und ging mir dann am Ende plötzlich viel zu schnell, auch wenn ich das Ende von seiner Art her an sich sehr mochte, nur war es leider so, dass es eine mächtig lange Einleitung zu geben schien und ohne groß erkennbaren Mittelteil einfach das Ende kam.

Es ist einfach ein ganz besonderes Buch, das für mich den Großteil seiner Wirkung durch seine Atmosphäre und kleine Details erzielt und nicht durch seine Handlung, das stört das Buch zwar keinesfalls, aber es wäre mit einer weniger schleppenden Handlung für mich wohl noch deutlich besser gewesen, denn die vermisse ich ein wenig. Aber trotzdem ist es ein Buch, das sich zu lesen lohnt, auch wenn es durch seine Art, glaube ich, nicht jedem gefallen wird.


Fazit

Kommentare:

  1. "Die Insel der besonderen Kinder" habe ich Anfang 2012 auch gelesen, obschon Fantasy eigentlich so gar nicht mein bevorzugtes Genre ist, aber wie du schon sagtest: es ist doch auch eher unterschwellig fantasylastig, von daher hats mir auch wirklich gut gefallen. Das Ende fand ich jedoch auch ein wenig abgehackt und übereilt - zudem schrie es für mich zu sehr nach "Fortsetzung", was ich bei Büchern immer furchtbar finde. Aber generell ist das schon ein klasse Romandebüt; ich denke, im Zielgruppenalter hätte ich es auch noch ziemlich kritiklos gefressen... ;)

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    1. So habe ich das Ende aber auch empfunden. Das war einfach irgendwie so unfertig. Von daher wäre zu hoffen, dass da noch irgendwie ein richtiger Abschluss kommt :D

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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  2. Hallo liebe Themis! :-)

    Ich bin Mitglied einer erst kürzlich gegründeten Seite ( https://bloggervernetzt.wordpress.com/an-blogger/ ), dort sammeln wir alle möglichen Rezensionen von den verschiedensten Buchblogs. Natürlich stehen wir noch ganz am Anfang, aber jeder hat ja mal klein begonnen.^^ Jedenfalls soll dieser Blog eines Tages ein ganz großes "Buchblog-Rezensionen-Netzwerk" werden. Und jedem Blogger, der dazu beiträgt, sind wir sehr dankbar! :) Deswegen jetzt meine Frage an dich: Darf ich deine Rezension hier zu "Die Insel der besonderen Kinder" dort verlinken? (Bzw. darf ich in Zukunft generell Rezensionen von dir dort verlinken?)

    Ganz herzliche Grüße ♥,
    Janine

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    1. Huhu Janine,

      darfst du von mir aus gern machen ^^

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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