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Samstag, 5. Januar 2013

Rezension ~ Ehehygiene

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Ehehygiene
Autor: Anja Stiffel
Broschiert: 224 Seiten
Verlag: Ullstein extra
Ersterscheinung: 14. September 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3864930022
ISBN-13: 978-3864930027
Genre: Sach- & Fachbuch

 

Über den Autor

Anja Stiffel wurde 1977 in der Nähe von Nürnberg geboren und verbrachte die ersten Lebensjahre zwischen Bratwurst und Presssack auf dem kleinen Bauernhof ihrer Großeltern. Schon damals mangelte es ihr nicht an der nötigen Phantasie, um sich und anderen das Leben ein bisschen bunter und lustiger zu gestalten. Doch bevor sich dieses Talent im geschriebenen Wort wieder finden sollte mussten erst noch zwei kaufmännische Ausbildungen durchlitten und ein kurzer Abstecher auf die Polizeischule gemeistert werden. Schlussendlich landete sie nach einigen joblichen Irrungen und Wirrungen als Texterin in der Werbung und durfte endlich ein bisschen schreiben.
Aber ein bisschen war ihr dann doch irgendwann zu wenig... Also war nach zehn Jahren Schluss mit dem Agenturdasein und Anja konzentrierte sich auf ihre eigenen Geschichten. Mit Erfolg!
2010 erhielt sie, für eine von ihr entwickelte Story, ein Stipendium an der Drehbuchwerkstatt München und konnte sich dort ein Jahr lang ganz der Kunst des Filmschreibens widmen.
Mittlerweile arbeitet sie sich an weiteren Kinostoffen ab, backt ganz nebenbei im Akkord Pfannkuchen für ihren Sohn und liebt das Leben genauso wie es ist...


Inhaltsangabe/Klappentext

Humorvoll und eindeutig zweideutig erzählt „Ehehygiene“ von einem Paar, das die Sache mit dem Sex noch nicht aufgegeben hat. Sie begeben sich auf einen ehekompatiblen Selbsterfahrungstrip, bei dem Kaninchenfell, Herzchakra und Therapeutencouch eine nicht unwesentliche Rolle spielen. Eine spannende und amüsante Reise auf der Suche nach der verlorenen Lust.


Rezension/Meinung

Allein das Cover dieses Romans, muss ich ehrlich gestehen, fand ich schon sehr wenig ansprechend. Ich weiß einfach nicht, ob es einen bewusst an die 50ger Jahre oder so was erinnern sollte oder wieso die Dame auf dem Cover einfach wie aus einer anderen zeit aussieht. Zudem verstehe ich weder diesen schwarzen Balken an der Stelle, noch finde ich den Gegenstand in ihrer Hand wirklich irgendwie sinnvoll, ansprechend oder sonstiges. Zumindest nicht, für das Cover eines Romans, mag er noch so einen Titel wie dieser hier tragen.

Inhaltlich gesehen war die Geschichte ganz in Ordnung, zumindest deutlich besser als das Cover, das ich extrem ungelungen finde, da es mich einfach so gar nicht anspricht, sondern mir nur die Frage in den Kopf projiziert, was das bloß für ein Schund sein wird. Jedoch muss ich auch gestehen, finde ich die Thematik ein wenig seltsam umgesetzt, kommen die beiden Partner doch auf ziemlich eigentümliche Ideen um ihre sexuelle Lust in der Ehe wieder anzukurbeln. Besonders auch die Art und Weise, wie sie ihre Ideen teilweise umsetzen, fand ich schon sehr seltsam.

Anstatt erstmal mit einem Erotikladen anzufangen, muss man natürlich sofort auf irgendeine Messe gehen. Anstatt es mit Rollenspielen zu Hause zu versuchen, geht man einfach zum Arbeitsplatz des Mannes und will ihn da verführen. Ein bisschen sehr übertrieben das Ganze in meinen Augen und dabei auch nicht mal übertrieben genug, das es witzig wäre, sondern eher so, dass ich es ziemlich affig fand in vielen Punkten. Auch wie die beiden im Allgemeinen miteinander umgehen ist schon ziemlich seltsam und irgendwie war die ganze Ehe komisch beschrieben.

Irgendwie kann ich zwar auch nicht behaupten, dass das Buch schlecht geschrieben war, denn von dem Punkt aus kann ich ehrlich nichts dagegen sagen, jedoch fand ich es inhaltlich einfach doch ziemlich seltsam und es war wohl einfach nicht so wirklich meins. Über dieses Thema kann man nämlich, glaube ich einfach, wenn man es ein wenig anders angeht, entweder ein wirklich ernstes Buch schreiben oder auch ein wirklich lustiges, aber da dieser Roman ein seltsames Zwischending von beidem ist, konnte ich einfach nicht viel mit ihm anfangen.

Ich glaube schon, dass es auch andere geben wird, die diesen Roman total klasse finden, aber für mich war er einfach nur sehr seltsam.



Fazit

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