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Dienstag, 8. Januar 2013

Rezension ~ Opfertod

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Opfertod
Autor: Hanna Winter
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Ersterscheinung: 17. Februar 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548283667
ISBN-13: 978-3548283661
Genre: Krimi/Thriller
Reihe: Lena Peters
Band: I


 

Über den Autor
© Ralph Geiling

Hanna Winter wurde in Frankfurt am Main geboren. Nach ihrem Publizistikstudium arbeitete sie als Redakteurin. Ihr erster Thriller "Die Spur der Kinder", welcher 2010 erschienen ist, landete sofort auf verschiedenen Bestsellerlisten. Heute lebt sie als freie Autorin in Berlin.





Inhaltsangabe/Klappentext

Er muss sie töten. Alle. Zusehen, wie ihre Augen brechen. Sie zerstören…

Gleich bei ihrem ersten Fall gerät Kriminalpsychologin Lena Peters an einen Killer, der eine tödliche Mission verfolgt. Eine Mission, in der Lena eine entscheidende Rolle spielt. Doch davon ahnt sie nichts. Lena weiß, wie Mörder ticken, was Obsession ist: Denn sie hat ihre eigenen Abgründe. Und dennoch sitzt sie bald in der Falle.


 

Rezension/Meinung

Ich kann bei diesem Roman weder behaupten, dass mir die Spannung gefehlt hätte, noch, dass sie wirklich da war. Insgesamt ist es einfach bei mir eher so gewesen, dass ich den Roman irgendwie interessant genug fand, weiterlesen zu wollen, aber auch nicht wirklich spannend. Genau sagen, woran das lag, dass bei mir keine wirkliche Spannung aufkommen wollte, kann ich aber auch nicht.

Der Fall war auf jeden Fall vom Grundsatz her spannend und interessant und vielleicht hat bei mir nicht so recht Spannung aufkommen wollen, da ich sowohl den Kommissar nicht wirklich verstanden habe, von allen seinen Handlungen und Gedanken her, als auch Lena irgendwie nicht so wirklich in die Ermittlungen eingebunden wurde. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl Lena wäre nur eine Einzelkämpferin und auch die Polizei würde sie eigentlich nicht haben wollen. Das führte daher dazu, dass die Geschichte nicht wirklich zusammenwachsen konnte. Sehr viel war einfach in Einzelteile zerstückelt, manche Bezüge waren nicht wirklich vorhanden und eigentlich wirkte es fast, wie zwei unterschiedliche Erzählungen, die nebeneinander laufen und durch großen Zufall irgendwann ein Treffen veranstaltet haben, das aber fast schon ein bisschen unglaubwürdig wirkte.

Manche Dinge waren dann zudem im Verlauf der Geschichte einfach zu leicht zu durchschauen und andere, manchmal noch relevantere, konnte ich teilweise selbst nach der Auflösung nur schwer verstehen, da sie zwar irgendwie noch logisch erklärt wurden, aber es in der ganzen Geschichte keinerlei Hinweis in eine solche Richtung gab und es dann einfach wie aus den Wolken gegriffen wirkte. Ganz besonders die Auflösung des Ganzen fiel in dieses Vorgehen, was mich an dem Roman mit am meisten gestört hat, wirkte das Ende einfach extrem weit hergeholt.

Zudem konnte mir Lena noch nicht so recht nah kommen, da ihre Persönlichkeit irgendwie ein wenig abwesen bis unvollständig wirkte und ich hoffe irgendwie, dass diese in den Folgebänden noch ausgebaut wird und Lena einen tiefer gehenden Charakter bekommt, sowie auch die Fälle mehr Sinnzusammenhang bekommen, denn ansonsten wären die weiteren geplanten Teile nichts für mich.

Insgesamt zwar ein Thriller, den man gut lesen kann, bei dem mir aber manches gefehlt hat und daher auch kein wirklich erinnerungswürdiges Buch. 


Fazit

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