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Donnerstag, 24. Januar 2013

Rezension ~ Von der Nacht verzaubert

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Von der Nacht verzaubert
Autor: Amy Plum
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Loewe Verlag;
Ersterscheinung: April 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3785570422
ISBN-13: 978-3785570425
Empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
Originaltitel: Die for me
Genre: Fantasy/Jugendbuch
Reihe: Revenant- Trilogie
Band: I


Über den Autor

© Bill Braine
Amy Plum wurde in Birmingham geboren. Schon bald wollte sie hinaus in die Welt und es lockten sie die größeren Städte wie Paris oder London.
Außerdem arbeitete Plum eine zeitlang als Kunsthistorikerin in New York.
Heute lebt Plum mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Hund in einem großen Bauernhaus in der französischen Provinz.
Wann immer es die Zeit zulässt sitzt die Autorin in dem kleinen Steinhäuschen in ihrem Garten und schreibt.



Inhaltsangabe/Klappentext

Als Kate Merciers Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, zieht sie zusammen mit ihrer Schwester Georgia zu den Großeltern nach Paris. Jede versucht auf ihre eigene Weise, ihr altes Leben und ihre schmerzvollen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Während Georgia sich in das Nachtleben stürzt, sucht Kate Zuflucht in ihren Büchern – bis sie eines Tages Vincent trifft, der es schafft, ihren Schutzpanzer zu durchbrechen. Bei Spaziergängen entlang der Seine und durch die spätsommerlichen Gassen von Paris beginnt Kate, sich in ihn zu verlieben – nur um kurze Zeit später zu erfahren, dass Vincent ein Revenant ist. Die Liebe der beiden steht unter einem schlechten Stern: Vincent und seine Freunde sind in einen jahrhundertealten Kampf gegen eine Gruppe rachsüchtiger Revenants verstrickt. Schnell begreift Kate, dass ihr Leben niemals wieder sicher sein wird, wenn sie ihrem Herzen folgt.



Rezension/Meinung

Ich war ehrlich neugierig auf dieses Buch, das mich vor allem aufgrund seines Covers, das extrem romantisch und verspielt wirkt, angezogen hat.

Diese einfach nur tolle Gestaltung hat sich im Roman auch fortgesetzt, was ich auch einfach nur schön fand. Das Buch war von seiner Gestaltung her nämlich einfach nur absolut stimmig.

Was jedoch den Inhalt und die Charaktere anbelangt, war ich ein klein wenig enttäuscht, da es nicht ganz meine Erwartungen erfüllen konnte. Von der Idee her fand ich es schon gut gemacht, was Vincent und seine Freunde so besonders sein lässt, da die Idee mal eine neue war bzw. einfach anders als andere Widergänger, die mir bisher bekannt waren.

Auch die Charaktere Kate und Vincent mochte ich eigentlich ganz gern, wobei mir Kate ein bisschen zu abwehrend und verschlossen gewirkt hat, trotz dem Schicksal ihrer Eltern mit dem sie klar kommen musste. Es wirkte mir einfach viel zu heftig. Es hat zwar ein wenig mehr Dramatik in die Geschichte gebracht, aber die hätte man eventuell auch anders und etwas treffender und nicht so extrem erzeugen können. Die Darstellung v on diesem extrem depressiven Mädchen Kate, hat mir einfach nicht gefallen.

Die Handlung um die Liebesgeschichte herum wirkte auf mich leider auch ein wenig flach, sowie auch einfach zu oft wiederholt, da es mich teilweise zu sehr an andere Jugendbücher mit Liebesgeschichten dieser Art erinnere hat, wie die Reihe von Stephenie Meyer oder ähnliches, da der Ablauf doch in gewissem Maß immer sehr ähnlich ist und einfach, außer dem interessanten Gedanken, wieso es diese Widergänger gibt, nichts neues dazugekommen ist.

Von daher war die Geschichte zwar schön zu lesen, hatte einen angenehmen Stil und auch tolle Charaktere, wobei ich Jules, einen der Nebencharaktere, eindeutig am liebsten mochte, da ich Kate und Vincent etwas zu depressiv fand, jedoch hat sie es einfach nicht geschafft mich wirklich zu verzaubern.

Da ich weiß, dass es sich um eine Trilogie handelt, wundern mich die paar losen Enden zum Abschluss dieses Romans hin nicht wirklich, auch wenn ich gestehen muss, ich glaube, dass dieser Band auch gut allein hätte stehen können mit seinem Ende und keine Folgebände bräuchte. Ob ich die Folgebände noch lesen werde, weiß ich nicht, da mir der Abschluss so eigentlich gefallen hätte, aber wer weiß, vielleicht fallen sie mir doch irgendwann noch in die Hände.


Fazit

Kommentare:

  1. Mich konnte es leider auch nicht wirklich überzeugen. Die Liebesgeschichte zu breit getreten, dafür kam der Bösewicht viel zu kurz und was ich gar nicht leiden kann: Die "Mitbewohner" von Vincent waren mit größtenteils einfach zu überdreht. Ein bisschen zu unecht.

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    1. Ja so ähnlich ging es mit mit der Geschichte auch. Irgendwie hatte die einfach ihre Prioritäten anders legen müssen, damit sie hätte gut werden können.

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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