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Sonntag, 13. Januar 2013

Rezension ~ Wassermanns Zorn

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Wassermanns Zorn
Autor: Andreas Winkelmann
Broschiert: 416 Seiten
Verlag: Wunderlich
Esrterschienung: 17. August 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3805250371
ISBN-13: 978-3805250375
Genre: Kimi/Thriller

 


Über den Autor


Inhaltsangabe/Klappentext

Manuela Sperling ist neu bei der Polizei. Gleich an ihrem ersten Tag muss sie sich mit dem grausigen Mord an einer Prostituierten befassen, deren Leiche ein­gekeilt zwischen Baumwurzeln im seichten Teil des Flusses liegt – ertränkt. Auf dem Bauch der Toten finden die Spurensicherer eine grausige Botschaft, gerichtet
an Manuelas Chef, Kriminalhauptkommissar Stiffler.
Manuela muss erkennen, dass ihr Eifer nicht von allen im Präsidium gern gesehen wird. Da ertrinkt erneut eine Frau, direkt vor ihren Augen. Eine unsichtbare Macht zieht sie auf den See hinaus und unter die Wasseroberfläche. Und Stiffler dreht durch …



Rezension/Meinung

Eine eigentlich gute Kriminalgeschichte, die dann aber doch ein paar Punkte aufwies, die sie für mich deutlich schlechter werden ließ.

Die Mordserie und auch die Hintergründe der Taten und das Motiv des Täters fand ich vollkommen logisch und auch gut durchdacht. Zumal es in diesem Fall sehr passend war, dass man immer wieder in Bruchstücken den Täter, als auch seine Vergangenheit kennenlernt. Eigentlich mag ich es nämlich nicht, zu früh schon den Täter zu kennen und zu viel über ihn zu wissen, aber in diesem Fall kamen die Informationen in genau der richtigen Dosierung.

Von diesem Punkt her fand ich den Roman auch ziemlich gelungen und interessant gemacht. Anders war es aber mit den Kommissaren, da ich die Idee hinter diesen, beziehungsweise ihrem Verhalten eher komisch fand.

Zu Beginn war ich beispielsweise fest überzeugt, dass Eric Stiffler der Protagonist sein wird und auch stärker im Fokus steht, da er doch eher aufwendig eingeführt wird. Die Wandlung seiner Rolle im Lauf des Romans, die ich einfach nicht wirklich gelungen fand und wodurch der Roman für mich nicht ganz so gut wurde, war einfach seltsam und zu brachial und erreichte damit, dass ich den Roman weniger stimmig fand. Vom Charakteraufbau her war der Roman jedoch wieder ziemlich gelungen, da diese meist doch eine sehr eigene Persönlichkeit hatten und nicht einfach nur nach Schema F gestaltet wirkten. Und bei manchen von ihnen habe ich auch noch so manche Überraschung erleben dürfen, die ich so nie erwartet hatte und die auch irgendwie stimmig war.

Auch wenn mir im Roman ein paar Kleinigkeiten missfallen haben, war er dennoch spannend und das Lesen hat mir auch Spaß gemacht, obwohl ich das Ende dann doch ebenso wie Eric Stiffler etwas seltsam und nicht 100% stimmig fand. Aber auf jeden Fall ein Krimi, den man gut lesen kann, auch wenn er nichts Besonderes ist.  


Fazit

1 Kommentar:

  1. Ich mochte das Buch sehr, war echt teiweise sehr gruselig.

    LG
    Jessi
    http://jessireneleseratten.blogspot.de/

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