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Samstag, 2. Februar 2013

Rezension ~ Planet der Pondos

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Planet der Pondos
Autor: Slov ant Gali
Broschiert: 188 Seiten
Verlag: Lorbeer - Verlag
Ersterscheinung: Dezember 2009
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3938969091
ISBN-13: 978-3938969090
Genre: Sience-Fiction

 

Über den Autor

Slov ant Gali über sich selbst:
Kind der DDR, manche halten für wichtig, dass ich Scorpion sei, seinerzeit bei mehreren Poetenseminaren der FDJ gewesen. gelernter Wirtschaftskaufmann, Lehrer (u.a. Deutsch), Außenhandelskaufmann, gearbeitet im Großhandel, in der Kulturverwaltung, in der Materialwirtschaft eines Produktionsbetriebes, in einer Schule, in der Erwachsenenbildung eines Außenhandelsbetriebes., nach der Wende in einem Lohnsteuerhilfeverein (immer noch), auf Bühnen und in der Komparserie. Ernsthafte Schreibversuche seit 1996.
härtester Minuspunkt: eine Scheidung
lebendiger Pluspunkt: zwei erwachsene Kinder
nebeneinanderher schreibe ich Lyrik, SciFi, Politisches, die Mitmach-Blogs http://gottogott.blogspot.com/ und http://lyrik.over-blog.com/.
Eingenistet habe ich vorübergehend in Schwerin, Leipzig, Berlin, im Barnim und jetzt in Berlin-Hellersdorf.



Inhaltsangabe/Klappentext

Sollte sie etwa zugeben, wie sehr sie sich fürchtete? Es war doch Generationen von jungen Koom nichts Gefährliches begegnet. Sämtliche Horrorgeschichten, die alle über den Welaspalt verbreiteten, sollten bestimmt nur den Kitzel der Mutprobe erhöhen. Außerdem hatte Okana einen neuen Zugang ins Sperrgebiet entdeckt und sie brauchte ihr nur zu folgen. Dass beide schon bald ausgelassen im Traumsee baden und Wesen aus einer fernen Welt begegnen sollten, hätte sich Onja, das Pondomädchen mit den Sonnenblättern auf der Haut, nicht vorstellen können; ebenso wenig, dass sie gegen ihre Feinde bewaffneten Widerstand organisieren würde. Sie ahnte ja noch gar nichts von drohenden Überfällen, fremden Planeten, Raumschiffen, und Uljana Silberbaum, die gerade irrtümlich aus ihrem Kälteschlaf geweckt wurde ...


Rezension/Meinung

Obwohl es sich hierbei nur um ein recht kleines Buch handelt, da 187 Seiten ja doch nicht gerade sonderlich viel Platz bieten, schafft es Slov ant Gali doch eine sehr interessante und vor allem auch mit doch recht viel Inhalt und Handlung gefüllte Geschichte zu präsentieren, der wohl gerade auch wegen des Beschränkten Platzes die Längen manch anderer Geschichte vollkommen fehlen, was sie natürlich noch um ein weiteres Quäntchen besser macht.

Es ist zudem interessant gemacht, wie er einem zum einen zu Beginn gleich Uljana und die Menschen in dem Raumschiff, das von der Erde aus unterwegs, auf der Suche nach neuen Planeten, ist und einem gleichzeitig auch, wechselnd mit den Abschnitten um Uljana, diesen vollkommen anderen Planeten und seine Bewohner, die Pondos und Kari vorstellt. Und auch, wenn ich bei manchen Dingen der Beschreibungen auf diesem Planeten erst etwas verwirrt war und manches dann doch doppelt gelesen habe, hat es mir Spaß gemacht. Wohl auch, weil er es schafft diesem Planeten in wenigen Sätzen eine vollkommen sinnvolle Geschichte zu geben und einem dabei auch die Eigenarten dieser für uns fremden Bewohner zu beschreiben, auch wenn der Sinn mancher ihrer z.B. körperlichen Eigenarten für mich auch am Ende des Romans noch nicht ganz klar war, aber wenigstens so klar, dass ich das Gefühl hatte, diese Wesen könnte es irgendwo vielleicht tatsächlich so geben.

Da er sich bei seiner Erzählung vornehmlich auf einen begrenzten Kreis an Menschen und Pondos beschränkt, die man näher kennenlernt, ist es auch so, dass die einzelnen Personen einen sehr eigenen Charakter entwickeln können und man sie von den unterschiedlichsten Seiten kennenlernen kann und vor allen Dingen auch die Protagonistinnen Onja und Uljana sind mit zum einen sehr sympathisch und haben zum anderen auch einen sehr eigenen Charakter.

Und was das Ganze natürlich komplettiert ist die Spannung in der Handlung, die ihm echt gelungen ist, da es so vieles auf diesen Planeten gibt, politische Ränkespiele, Intrigen, das neue für die Menschen, die so ganz anderen Pondos und noch viel mehr die eher mysteriösen Kari und auch die unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die die Gegebenheiten zu ihrem Vorteil zu nutzen versuchen, aber auch alte Freundschaften und vor allen Dingen aber auch sich neu entwickelnde Freundschaften über die Andersartigkeit hinweg und dabei noch immer die Frage, was wird aus den Menschen und den Pondos? Wie wird ihre Koexistenz aussehen, besonders, da sich allein schon die Pondos untereinander nicht eins sind?

Ein kurzes, aber dafür ziemlich gutes Sience-Fiction-Buch, das einem vor allen Dingen auch noch manches beibringen kann, bzw. zumindest seine eigene Aussage hat, was das wohlmöglich richtige Verhalten hat, das dabei aber richtig Spaß macht beim Lesen, auch wenn das Druckformat ein wenig seltsam ist! 


Fazit

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