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Freitag, 26. April 2013

Rezension ~ Der Tod schreibt mit

Allgemeine Informationen zum Roman

Titel: Der Tod schreibt mit - Ein Cornwall-Krimi
Autor: Rebecca Michéle
Broschiert: 301 Seiten
Verlag: Goldfinch Verlag
Ersterscheinung: 27. September 2012
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3940258199
ISBN-13: 978-3940258199
Genre: Krimi
Reihe: Miss Mabel
Band: II
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 Über die Autorin

1963 in Süddeutschland geboren lebt Rebecca Michéle heute als freie Autorin im Schwabenland. Ihre Leidenschaft zu England sowie zur britischen Geschichte entdeckte sie bereits in frühend Jugendjahren. Im Jahr 1984 reiste sie erstmals nach England und seither zieht es sie mehrmals im Jahr nach Großbritannien.. Rebecca arbeitete bereits in verschiedenen Berufen, widmet sich aber seit einigen Jahren ausschließlich dem Schreiben und einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierschutz. Tiere sind eine weitere große Leidenschaft der Autorin.



Inhaltsangabe/Klappentext

Der Schriftsteller Clark Kernick wird brutal erschlagen in seinem Cottage aufgefunden. Für die Polizei ist der Täter schnell gefunden – Harrison Hickery. Dessen Ehefrau hatte eine Affäre mit dem Autor und deswegen ihren Mann verlassen. Als sich Harrison in der Untersuchungshaft das Leben nimmt scheint der Fall gelöst. Doch dann entdeckt Mabel Clarence ein Geheimnis – und begibt sich dabei selbst in tödliche Gefahr. Very British – ein weiterer spannender Krimi im nicht immer idyllischen Cornwall


Rezension/Meinung

Hier habe ich mal wieder einen Krimi, der mich restlos begeistern konnte, denn allein der Charaktere wegen war der Roman einfach nur super, denn vor allen Dingen Miss Mabel habe ich enorm ins Herz geschlossen.

Ich wusste zu Beginn noch nicht so ganz, was auf mich wohl zukommen wird, kenne ich bisher den ersten Band noch nicht und trotzdem muss ich sagen, hat mich der Roman einfach nur umgehauen, da er so toll war. Was mir daran vor allem gefallen hat, waren die Charaktere, wie Mabel, die einfach nur extrem sympathisch und durch ihre vielleicht auch etwas verrückte Art genial war. Besonders toll an ihr war auch einfach, dass sie mit ihren über sechzig einfach nicht dem typischen Ermittler in einem Kriminalroman entspricht und dann auch noch alles auf eigene Faust, ohne jemals Detektiv oder bei der Polizei gewesen zu sein, aus purer Neugier und den Glauben daran, dass man nicht einfach vermutlich unschuldige vorschnell verurteilen sollte, nur um schnell ein Ermittlungsergebnis zu erzielen. Mabels resolute Art, gepaart mit ihrem restlichen Charakter, an dem man sowohl die Krankenschwester, die sie mal war, als auch ein wenig die Weisheit des Alters bemerkt, bereichern den Roman enorm. Zusammen mit dem Tierarzt Doktor Daniels, für den sie den Haushalt macht und der eher zur etwas menschenscheueren und ruppigeren Art gehört, bilden die beiden auch ein super Team.

Zudem sind alle anderen Charaktere, die irgendwie in den Mord verstrickt sind, bzw. in dem kleinen Örtchen in Cornwall auftauchen vom Charakter her sehr interessant oder auch einfach sehr passend zu dieser Gegend, wie auch einfach die Atmosphäre bei mir Cornwall aufkommen lässt. Dadurch macht der Roman auch einfach enorm Spaß beim Lesen, da man sehr in diese Art des Lebens hineinkommt und sich dem Fall auch deutlich mehr nähert.

Und ich muss auch zugeben, dass ich den Fall, trotz der vielen Krimis, die ich lese sehr spannend fand, da ich zwar auch Vermutungen hatte, aber diese nicht wirklich so klar und eindeutig waren, wie bei vielen anderen Krimis und man zudem beim mit Mabel Ermitteln einfach auf eine sehr angenehme Weise die Dinge erfahren hat, da es eher ein ruhiger Stil beim Ermitteln war, der sehr an klassische Krimis erinnert hat und weniger an viele der modernen. Zumal dabei auch wieder das britische an dem Roman durchgekommen ist. Außerdem erlebt man während des Lesens so einige sehr amüsante Augenblicke, die einfach nur genial waren und mir das Lesen noch ein bisschen mehr versüßt haben.

Ich kann Miss Mabel ehrlich nur allen empfehlen, die gern mal einen spannenden, humorvollen und nicht so ganz typischen Krimi lesen wollen, der einfach enorm Spaß macht und selbst für jemanden, der viele Krimis liest wirklich noch interessant ist.  


Fazit

Zudem möchte ich mich ganz herzlich beim Verlag »goldfinch«, wie auch bei »Blogg dein Buch« für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares bedanken.

Kommentare:

  1. Oh, das klingt gut! Ich mag Krimis sehr, aber in letzter Zeit gingen mir all diese Supermänner oder dann so problembeladenen Ermittler doch auf die Nerven. Da kommt eine ältere sympathische Dame wie gerufen!

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    1. Da kann ich dich verstehen. Das jeder Polizist in den Romanen aktuell immer eine zerüttete Psyche haben muss, finde ich auch ganz schlimm und Mabel ist ehrlich sehr erfrischend ^^

      Liebe Grüße,
      Themis ^.^v

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